SidemapImpressumKontaktLanguage

Home •  Wer sind wir ? •  Hardy´s Seite •  Michael´s Seite  •  Reiseberichte  Gästebuch  • Grußkarten  •  Patenschaft  •  Unser Wetter Privat  • News

 
   
 • Bilderbücher   • Übersicht  • USA    • Portugal    • Südafrika    • Mexico   • Vietnam   •Kreuzfahrten   • Berlin   • Wien  Burma
 
   

                    Südafrika            Südafrika-Wir waren zum 2. Mal dort !

Ja, es war wieder mal ein sehr schöner Urlaub.....

....also haben wir uns entschlossen diesem Land eine eigene Seite zukommen zu lassen. 

Als wir 1998 am Kap der guten Hoffnung standen wussten wir, dass es bestimmt nicht das letzte mal sein wird. 

Und 2001 machten wir es dann nochmal wahr.

Unsere  Tour brachte uns von Deutschland nach Johannesburg und gleich weiter zur Hauptstadt Pretoria, dort hatten wir unsere erste Unterkunft im 

    Amarilli-Guesthouse http://www.amarilli.com 

Vier Tage später zogen wir weiter nach Sabie. Dort fanden wir unsere Unterkunft bei Felix und Ute. Die beiden führen ein sehr schönes Gästehaus. Sie sind stets für gute Ratschläge zu haben und kümmern sich fast die Eltern und ihre Gäste.

Villa Ticino http://www.villaticino.co.za

Hier in Sabie wurde mir so richtig bewusst, dass SA bestimmt kein Land ist, dass hinter dem Mond zu leben scheint - ganz im Gegenteil. Denn, dieses Örtchen ist bestimmt keine Großstadtmetropole mit ca. 1000 Einwohnern. Aber, selbst dieses kleine Örtchen bietet ein Internetcafe und hat sogar eine eigene 

Homepage - man staune! http://www.sabie.co.za 

Ja, und dann kommt wohl der Höhepunkt eines jeden Südafrika-Touristen  

 Der Krüger-National-Park. http://www.Kruger.co.za

Ein Muss für jeden der dieses Land besucht. Die fast schon abenteuerliche Fahrt über ca. 40 km Sandpiste, vorbei an den Homelands der Schwarzafrikaner lässt einem spätestens hier wissen, was dieses Land alles zu bieten hat. Als wir dann endlich das Tor erreichten  wurden unsere Personalien festgehalten, damit nachzuvollziehen ist, wer sich gerade im Nationalpark aufhält. Eine 20 min. Fahrt hatten wir dann noch vor uns, und dann hatten wir es erreicht, unsere Lodge -  mitten in der Wildnis. Und dass ist nun wirklich keine Geschichtenschreiberei - es war wirklich so. Aber selbst hier wurde Luxus groß geschrieben im               Djuma Game Reserve http://www.djuma.com . Zwei Game-Drives standen vor uns. Wir wussten noch nicht, dass wir abermals das Glück haben werden, die "Big Fives" zu Gesicht zu bekommen. Genau wie damals - 1998!! Alleine darüber würde es sicht lohnen unendlich viel zu schreiben. Und dennoch könnte man nie die Eindrücke vermitteln, wenn ein Elefant, ein Löwe, ein Gepard oder was auch immer zum Greifen nahe am offenen Jep vorbeiläuft, und du ihn wirklich am liebsten mal streicheln wolltest. 

Aber der nächste Morgen brachte uns dann wieder zurück zur Zivilisation  - wir flogen weiter nach Süden Kapstadt wartete auf uns !

Ja und in Cape-Town  http://www.cpnp.co.za wartete viel Überraschung auf uns ! Wir hatten diese Stadt schon einmal gesehen, aber offensichtlich doch nicht gut genug ! Nun sind wir keine Großstadtkerle - böse Zungen behaupten immer wieder, wir seien sogar Landeier *grins*, aber Kapstadt hat was. Und was machen Touris zuerst? Sie suchen sich die schönste Einkaufsmeile vor Ort. Und da landest man direkt an der Waterfront . http://www.waterfront.co.za . Hier tummelt sich alles was sehen und gesehen werden will, genießt die Tasse Kaffee am auf der Terrasse mit Blick aufs Meer und die vielen vorbeibummelnden Menschen.

Als wir vor Ort waren, fand anlässlich des Welt-Aids-Tages (1.12.) eine große Kundgebung statt. Es glich fast einer großen Party mit viel Rahmenprogramm (einem Gospelchor der Gänsehaut garantierte).

Es gibt aber noch viel mehr zu sehen in Kapstadt. Den Tafelberg z.B. http://www.tablemountain.net ,  wer will ihn nicht besteigen. Es gibt wirklich so sportlich vernarrte, die den Berg mit Hand und Fuß erzwingen! Wir haben haben an diesem Tag jedoch die Seilbahn (Cabel-Car) bevorzugt - wir hatten leider unsere Bergsteiger-Ausrüstung zu Hause vergessen :-))) Ganz oben, auf dem Plateau hat man natürlich den Besten Blick auf die ganze Stadt.

Aber es gibt noch viel mehr zu sehen. Ein Tagesausflug bringt Euch an das legendäre Kap der Guten Hoffnung -  "Cape of god hope" . Natürlich gehört ein Photo vor dem besagten Hinweisschild auch dazu. Man genießt die Aussicht auf die stürmische See, schießt die Bilder und weiter gehts. Zumal dieser Punkt nicht der südlichste Punkt von SA ist !! Eine weitverbreitete Fehlinformation. 

 Der nächste Tag brachte uns zu einer Straußenfarm, die hier nicht selten von deutschstämmigen Farmern geführt werden. Wer in diese Region kommt sollte ein Steak dieses Artgenossen kosten. Fast zarter als ein gutes Rindersteak und das zu sehr günstigen Konditionen ( 6-8 € !!!! ) Und dazu natürlich das "rote Gold" von Südafrika - den guten Rotwein !! Übrigens ein Besuch auf einem Weingut (z.B. Stellenbosch oder Boschendal) ist immer interessant. Man ist stets zu einer Weinprobe eingeladen, und das findet sich so manch edeles Tröpfchen.

Wer nach solchen Tagestouren großen Hunger verspürt, sollte sich in der "Schlemmermeile von Capetown", der Kloof-St. das passende suchen. Jedes Restaurant hier ist wohl ein Tipp ! Danach laden zwei stadtbekannten Clubs ein. Der "Club 55" - sehr einladend. Die Raucherebene ist im zweiten Stock und gute Musik! Und genau gegenüber das "Bronx" die Bartender sind eine wahre Augenweide - Muskelpakete und dennoch sehr nett anzuschauen :-))  Ein Besuch ist sehr zu empfehlen. Beide liegen in der Sommerset Road, in der Nähe der Waterfront.

Der krönende Abschluss unseres Kapstadtbesuches war wohl der halbstündige Helicopter-Flight. Nocheinmal konnten wir die Metropole von oben betrachten. - Bilder die in Erinnerung bleiben. Aber auch dieser schönen Stadt mussten wir Auf Wiedersehen sagen. Unsere letzte Station wartete auf uns:

Hermanus, gelegen an der Walker-Bay.

Hier fanden wir bei Andrew & Peter ein wirklich nette Bleibe. Die beiden führen seit Jahren das Guesthouse "Die Seemeeue" ( die Seemöve) http://www.seemeeue.co.za . Das Haus steht in den Dünen, nur durch ein paar Fischerhäuschen vom Meer getrennt. Wir hatten Sonne pur, und immer die Meeresbriese um die Nase. Dieses Örtchen vergleiche ich immer gerne mit Sylt. Hier fanden wir noch ein paar Tage Ruhe und Erholung. Bekannt ist diese Gegend durch die vielen Wale und Delphine, die hier ihre Jungen zur Welt bringen. Auf den  Klippen im Ort sind stets Touristen und Einheimische versammelt um diese zu beobachten. Auch uns hat dieses Fieber gepackt. Uns so verbrachten wir einen ganzen Nachmittag damit, das Treiben dieser Tiere zu beobachten. Es hat sich gelohnt !! Du verweilst dort, und fühlst solch einen friedlichen Moment. Vergessen scheinen Massaker und Apartheid-Probleme, Übergriffe auf Touris oder Homelands. 

Einige Worte noch zum Schluß:

Sicherlich ist eine Reise nach Südafrika nicht ganz ungefährlich. Aber, wer sich als wachsamer Tourist auf den Weg macht, wird dieses Land sicherlich in sein Herz schließen. Als Allein/Paar-Reisende empfehlen wir dringend die Warnungen im Reiseführer zu beherzigen, bzw. Johannesburg und Pretoria evtl. zu meiden. So auch abends nach Einbruch der Dunkelheit, nicht alleine in die Stadt zu gehen. Schnell hat man sich etwas verlaufen und landet in abgelegenen Straßen. Teuren Schmuck und Uhren sollte man zu Hause lassen. "Laufende Tannenbäume" sind eben immer einladend.

Wer dies ein wenig beachtet, wird sich hier sicher und wohl fühlen, und am Ende der Reise sicher sein, dieses Land eines Tages wieder zu bereisen - so wie wir ! 

 

 

Michael & Hardy


Januar 2002 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

                             Copyright by Michael Krüger 1999-2009